| Antrag der KBV, ARO und DKD für DOMINIG III beim BMFT Arzt-Kommunikations- und Auskunftssystem AKAS, im Auftrag des ZI erstellt von W. Giere, 1973 (!) |
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Darüber hinaus gibt es im Bereich der niedergelassenen
Ärzteschaft spezielle Probleme, die sich nur durch möglichst
weitgehende Dezentralisierung der Datenhaltung lösen lassen.
Strikte Trennung medizinischer Primärinformationen (patientengebundene
Daten) von Verwaltungs- und Abrechnungsinformationen sollte gewährleistet
sein. Die Installation von AKAS-Anwendungsmodellen muß auch
über die Kosten-Nutzen-Relation unterschiedlicher Datenschutzkonzeptionen
Aufschluß geben:
Der beste Datenschutz - Patientendatenspeicherung ausschließlich
direkt beim behandelnden Arzt - ist zweifellos auch die teuerste,
sowohl organisatorisch wie technologisch aufwendige Lösung.
In der Modellphase soll eine stufenweise dezentrale Speicherung
in unterschiedlicher Ausprägung untersucht werden (siehe
Abb. 4, 10K).
Es herrscht Einigkeit darüber, daß patientengebundene
Informationen nicht in den bestehenden Datenverarbeitungsanlagen
der KVen (Körperschaften des öffentlichen Rechts) gespeichert
werden sollen, während andererseits deren Kapazität
ohne Beeinträchtigung von Datenschutzerfordernissen für
die großen Methodenbanken und Faktenbanken genutzt werden
sollen.
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