Wie schon unter 1.3.2.2 geschildert, erlaubt der Einsatz zuverlässiger
DV-Methoden die Umverteilung der Arbeitslast in gewissem Maße: höherwertige, aber mit keiner
unmittelbaren ärztlichen Entscheidung behaftete Arbeitsgänge
können EDV-unterstützt nicht-ärztlichem Personal
überlassen bleiben. Manche Arbeitsgänge wird der Patient
selber abkürzen, z.B. durch Ausfüllen von Fragebögen.
Die Fähigkeit der Datenverarbeitung , einmal Gespeichertes
in jeder beliebigen Aufbereitungsform rasch wieder zur Verfügung
zu stellen, wird sicherlich Einflüsse auf die vernünftige
Praxisorganisation haben: wesentlich mehr als bisher wird der
Arzt sich auf die humanitäre Seite des Arzt-Patienten-Verhältnisses
konzentrieren können, der wachsenden Bürokratisierung
wird durch den Einsatz der Datenverarbeitung entgegengewirkt;
sinnvolle Einbeziehung des Patienten führt zu einer Stärkung
des individuellen Verantwortungsbewußtseins.