Antrag der KBV, ARO und DKD für DOMINIG III beim BMFT
Arzt-Kommunikations- und Auskunftssystem AKAS,
im Auftrag des ZI erstellt von W. Giere, 1973 (!)
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1.3.3.14 Zwischenärztliche Kommunikation

Verbesserung der zwischenärztlichen Kommunikationsmöglichkeiten ergibt sich aus der Installation des AKAS gewissermaßen als Nebenprodukt ohne gesonderten Entwicklungsaufwand, wenn bei der Entwicklung des Datenfernverarbeitungssystems von vorne herein an die direkte Nachrichtenübermittlung zwischen den Partnern gedacht wird.

Man kann sich sehr wohl vorstellen, daß der eine Arzt dem anderen selektive Informationen direkt übermittelt und sich beide über die gemeinsam auf dem Bildschirm oder Papier abgebildeten Daten am Telefon unterhalten.

Es ist abzusehen, daß Breitbandübertragungsleitungen (Kabel-Fernsehen, Video-Telefon) auch zur EDV-Datenübertragung dienen werden. Die eigentliche Rolle der AKAS wird die des qualifizierenden Gliedes in der Kommunikatonskette von Arzt zu Arzt sein.

Im Modell müssen die Probleme des selektiven Sendens oder gezielten Abrufens unter dem Gesichtspunkt des Datenschutzes, unterschiedlicher Technologie und dezentralisierter Speicherung untersucht werden. Vordringlich ist es hierzu, die Informationsaustausch-Schnittstellen und medizinischen Aussagen zu standardisieren (vgl. 1.3.3.8).


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