Im Bereich der Kassenärztlichen Vereinigungen werden für
die komplizierte Abrechnung der durch die niedergelassenen Ärzte
erbrachten Leistungen mit den Kostenträgern seit zwei Jahrzehnten
Rechenanlagen eingesetzt. Auch die Auswertung der Dokumentation
der Früherkennungsmaßnahmen der niedergelassenen Ärzte
erfolgt über EDV. Enge Kooperation der Kassenärztlichen
Vereinigungen, institutionalisiert im "EDV-Ausschuß",
schrittweise Umstellung auf moderne Mittel- und Großrechner
mit hoher Datendurchsatzrate und einfach zu erweiternder Direkt-Zugriffs-Speicherkapazität
(Plattenkapazität), sowie die sehr erfahrenen DV-Teams sind
hervorragende technische Voraussetzungen zur Schaffung eines arbeitsteiligen
Datenverbundnetzes (siehe Tab. 1). Darüber hinaus stehen
für das AKAS im Rahmen der Bewerbung für DOMINIG folgende
DV-Kapazitäten zur Verfügung:
Die Rechenanlage 4004/45 der Deutschen Klinik für
Diagnostik, im Rahmen des Forschungsvorhabens "Einführung
der Datenverarbeitung in die ärztliche Praxis" (DV 5.314),
Unterauftrag DIPAS, eingesetzt als Service-Rechner für niedergelassene
Ärzte, die mit Datenfernverarbeitungseinrichtungen ausgerüstet
sind.
Im wissenschaftlichen Institut der Kassenärztlichen Vereinigung
Hessen eine PDP 8 als Rechner für ein Modell-Labor mit derzeit
5 angeschlossenen niedergelassenen Ärzten. Die on line-Terminals
für diese Ärzte werden innerhalb der nächsten 6
Wochen installiert.